Kraft . Werk . Himmel - Fotografien von Günter Rudolph

Das Museum Villa Erckens präsentierte vom 20. September bis 30. Oktober Werke des Fotokünstlers Günter Rudolph.
Günter Rudolph hält leidenschaftlich und mit großem Geschick Farb- und Lichtstimmungen fest. Immer wieder ist er bei extremen Wetterlagen und zu besonderen Tageszeiten unterwegs, um kontrastreiche und starkfarbige Momentaufnahmen des Himmels über seiner Heimatstadt Grevenbroich einzufangen. Die typischen Kraftwerke und der Tagebau sind dabei markante Randerscheinigungen. Im Fokus liegt oftmals ein ungewöhnlich kraftvoller und manchmal übernatürlich wirkender Himmel.

Der Fotokünstler Günter Rudolph ist ein Spätberufener. Der 65jährige Technische Angestellte begann erst im digitalen Zeitalter mit der Fotografie.
Geboren wurde Günter Rudolph im November 1942 in Grevenbroich, wo er seit dem 01.11.2007 auch seinen Ruhestand genießt und lebt.
Erste Berührungspunkte mit einer Kamera hatte Günter Rudolph 2003 in der Firma BWS Technologie GmbH (Produktfotos für Broschüren, Flyer und Dokumentationen usw.).

Als sich der Zeitpunkt seines Ruhestandes näherte, suchte er nach einer sinnvollen Beschäftigung und entschied sich für die Fotografie.
Erste Fotos - noch mit einer geliehenen Kamera - entstanden Ende 2003 bei einer Städtefahrt nach Prag. Weihnachten 2003 erwarb er seine erste eigene Kamera.
Anfang 2004 entstanden erste Aufnahmen im Tagebau und Mitte des Jahres am Kraftwerk Niederaussem. Im Sommer des gleichen Jahres entstand eine Fotoserie auf der Reise zum Nordkap. Im August musste bereits eine neue Kamera her, da die alte nicht mehr den Anforderungen entsprach.
Ende 2005 trat Günter Rudolph der Fotocommunity View-Magazin (Stern Verlag) bei.
Im Mai 2006 erwarb er seine erste digitale Spiegelreflex-Kamera, im Dezember 2007 dann ein neues Modell.
In den vier Jahren seines fotografischen Schaffens entstanden über 20.000 Bilder, von denen einige bereits in Kalendern, als Postkarten oder in der Presse veröffentlicht wurden.


