LiedersaloN

Logo LiedersaloNDie Singer- / Songwriter-Kultur hat sich seit Mitte der sechziger Jahre ständig verändert und kehrt doch immer wieder zu ihren Wurzeln zurück: eine auf das Wesentliche reduzierte Form der Darbietung mit Liedstrukturen aus der Feder des Interpreten. So präsentiert das Museum der Niederrheinischen Seele Sänger, Komponisten und musikalische Literaten im Salon der Villa Erckens. Gefühlvoll, kreativ und authentisch gestaltet sich jedes Konzert als Erlebnis der besonderen Art.


Hello Piedpiper

Dienstag, 07. November 2017, 20.00 Uhr

Singer / Songwriter aus Köln

Hello Piedpiper: Es prasselt mehrlagiges Gitarrenfeuer, Fingerpicking und mehrstimmige Klangteppiche – und darüber legt eine ruhige, klare Singstimme warme Schals um Hälse und das Pfeifen und Klatschen ziehen die Blicke, den Funken nach, nach oben in die Nacht. Es passiert immer einiges gleichzeitig, aus nur zwei Händen und einer Stimme. Und in den Köpfen der Zuhörer. Möglich, dass ihr euch zur selben Zeit an die Folksongs vom Plattenspieler, an den Sommer vor drei Jahren und das Schweigen unterm Kopfhörer von vor zwei Stunden erinnert fühlt und dazu warm behütet den Passanten vor den Fenstern nachschaut. Um dann am Ende als ruhigere Menschen wieder aufzuwachen. Ein Effekt sowie bei, nun ja: Den Kings of Convenience, Fleet Foxes, oder Iron & Wine. Und ja – man kann diese Vergleiche tatsächlich wagen, auch wenn Hello Piedpiper nicht aus Norwegen oder den amerikanischen Südstaaten, sondern ’nur‘ aus Köln-Ehrenfeld zu euch kommt.
Hello Piedpiper reist nahezu unermüdlich quer durchs Land und wieder zurück. Er tourte gemeinsam mit, Anti Flags Frontmann Justin Sane, Audra Mae, Susanne Sundfor, Honig, Kodaline und Town of Saints und eröffnete Konzerte für Billy Bragg, Thomas Dybdahl, Bill Callahan, Young Rebel Set oder die Local Natives. Momentan spielt er die kleineren, intimeren Orte und freut sich über freundlich ruhige Abende an schönen Orten.

Foto Hello Piedpiper

www.hellopiedpiper.com

Eintritt: 10,- €


Schnaps im Silbersee

Mittwoch, 22. November 2017, 20.00 Uhr

Liedermacher aus Berlin

Worum geht’s? Natürlich um nicht weniger als gut geplante, allgemeine Welterrettung!
Und zwar von drei Liedermachern, Liedermachings, Geschichtenerzählern, Sängern, Quatschmachern, Musikern, Träumern, Fragenstellern, Biertrinkern, Melancholikern, Rockern, Romantikern, begeisterten Begeisterern und natürlich Gutaussehern. Sämtlich lieben und pflegen sie nicht nur die folkloristischen Traditionen und Fingerpickings auf der guten Seite der Macht, sondern leben auch die Freuden des neudeutschen Liedermachings. Sie sind Wortjongleure und Klangdompteure aus einem Musiversum gefüllt mit tiefem Blödsinn & entblößendem Tiefsinn. Ausgelassenes Gegröle und anspruchsvolle Interpretationen stehen auf dem Programm, selten ohne fein zu deutigende Zwischentöne, ziemlich unchristlich, aber warmherzig, und immer in engem Kontakt mit dem Publikum.

Foto Schnaps im Silbersee

www.schnapsimsilbersee.de

Eintritt: 10,- €


Furiopolis „Wildweihnachtsfahrt“

Mittwoch, 29. November 2017, 20.00 Uhr

Fünf Musikanten wie sie im Buche stehen – quietschvergnügt und ungestüm lassen sie allen Dünkel einfach links liegen und preschen, erfüllt von wilder Wanderlust, über die längst abgegrasten Wiesen des deutschen Liedguts. Dabei wühlen sie ganz mächtig Staub auf. Und dieser wunderbare Dreck vom Grund der Heimat – er schmirgelt schnell die alten Krusten von der Seele. Ein musikalisches Scharmützel jagt das nächste und selten ist die ausgelassene Freude ansteckender als heute. Wortlos erzählen turbulente Klangtumulte von laufenden Jägern und fleißigen Handwerkern, von blauen Bergen und weiß der Kuckuck was sonst noch alles. Es trötet, orgelt, zupft und rumpelt von tiefer Trauer bis zu höchstem Jubel, ja das ist ein ganz famoser Trubel, nicht allzeit aber oft in Dur, von Langeweile fehlt hier jede Spur. Nachdem Furioplois als Wild Card beim Viersener Jazzfestival 2003 zusammenfindet, präsentiert das Quintett im Jahr 2005 die in Fachkreisen hochgelobte CD „Dornröschenwecker“ und gibt umjubelte Konzerte im In- und Ausland. Nach mehreren Krisen und Zusammenbrüchen aufgrund harter Schicksalsschläge ersteht das Quintett Furioplois im Jahre 2010 in neuer Besetzung wie Phönix aus der Asche wieder auf, als Markus Türk und Manfred Heinen einen Kompositionsauftrag für das Traumzeitfestival in Duisburg erhalten. Die Komposition „Holzwege ins Glück“ stellt dem Quintett ein Streichquartett und ein Blechbläserquintett zur Seite, formiert aus Musikern der Duisburger Symphoniker. Die Uraufführung findet statt in der Twilight Zone zwischen idealem Auftrittsort und gleichzeitig laufendem Fußballweltmeisterschaftsviertelfinalspiel mit deutscher Beteiligung. Das Quintett wertet diesen Umstand als Schicksalswink, die künstlerische Arbeit unbedingt.

Foto Furiopolis

www.furiopolis.com

Eintritt: 12,- €