Kalter Krieg am Niederrhein (VHS-Vortrag) (wird verschoben)

Datum/Zeit
Dienstag, 31.03.2020
19:30 Uhr

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Thomas Wolff, M.A.

Das Jahr 1989 steht für eine Zäsur in der Geschichte des 20. Jahrhunderts: Die Reformbewegungen in der ehemaligen Sowjetunion unter Michail Gorbatschow im Zeichen von „Glasnost“ und „Perestroika“ läuteten den Umbruch in Ost(mittel)europa ein. Der „Kalte Krieg“ zwischen den politischen Blöcken in Ost und West endete nach mehr als vierzig Jahren. Im Falle einer militärischen Auseinandersetzung zwischen Ost und West wäre auch der Niederrhein zum Schlachtfeld eines „Dritten Weltkrieges“ geworden. Raketenstationen mit atomaren Sprengköpfen zwischen Kapellen und Holzheim, Kasernen, Autobahnen als Flugplätze und Planspiele für den Ernstfall gehörten zur Realität des „Kalten Krieges“ am Niederrhein, die in diesem Vortrag skizziert werden.

Eintritt frei.
Info: 02181/608-641