Dalí: Die späten Jahre

Unter dem Titel „Salvador Dalí: Die späten Jahre“ zeigte das Museum Villa Erckens vom 28. Juni bis 31. Januar 2010 Werke des berühmten spanischen Surrealisten aus Anlass seines 20. Todesjahres.

Arbeiten aus der Zeit zwischen Ende der 1940er Jahre und dem Anfang der 1980er Jahre geben einen charakteristischen Einblick in Welt und Formensprache Dalís. Dalí schuf als Bühnenbildner, Dichter, Bildhauer, Maler und Grafiker in rastlos obsessiver Weise surreale Traumwelten. Wie kein anderer Künstler des 20. Jahrhunderts bediente er aber auch als Werbe-Ikone und Genie der Selbstvermarktung die kommerzielle Seite des Kunstmarktes und der Medienöffentlichkeit. International erfolgreich, war zumal Dalís Werk nach 1945 bei Kunstkritikern nicht unumstritten.

Der 1904 im katalanischen Figueres geborene exzentrische Sohn eines Notars, der in seiner Autobiographie einmal bekannte: „Im Alter von sechs Jahren wollte ich Köchin werden. Mit sieben wollte ich Napoleon sein. Und mein Ehrgeiz ist seither stetig gewachsen.“ gehört zweifellos zu den faszinierendsten Künstlerpersönlichkeiten des vergangenen Jahrhunderts, dessen irritierende Bildsprache, mit „zerfließenden Uhren“, „langbeinigen Elefanten“ oder „Venus mit Schubladen“ aus den Tiefen des Unbewussten schöpft.

Die Ausstellung in der Villa Erckens wurde ergänzt um ein Begleitprogramm mit Führungen und Workshops.

Information

Die Ausstellung erfolgte gemeinsam mit dem Förderverein Museum Villa Erckens e.V..