Grevenbroich im Ersten Weltkrieg. Eine niederrheinische Stadt zwischen 1914-1918

Im Gedenkjahr 2014, 100 Jahre nach Beginn des Ersten Weltkrieges, der oftmals als „Urkatastrophe“ des 20. Jahrhunderts beschrieben wird, widmete sich die Ausstellung „Grevenbroich im Ersten Weltkrieg. Eine niederrheinische Kleinstadt im „Großen Krieg“ seinen Auswirkungen auf den Grevenbroicher Raum.

Unveröffentlichte Quellen und Bildmaterial aus dem Stadtgebiet warfen einen Blick auf den Alltag hinter der Frontlinie und die Auswirkungen des Ersten Weltkrieges. Schulchroniken, die von Begeisterung, private Tagebuchaufzeichnungen, die von Niedergeschlagenheit, den Schwierigkeiten des materiellen Überlebens und Hunger berichteten, skizzierten die Zeit zwischen 1914 und 1918. Kriegspropaganda, militärische Früherziehung und durch den Krieg geprägte Biographien von Georg Herlitz, dem jüdischen Frontkämpfer Julius Stern oder Elfriede Cohnen begegneten in der Ausstellung.

Mit einer Auswahl des 2014 in Berlin vorgestellten Zyklus „Der Große Krieg“ des Kasseler Künstlers Ralf Scherfose ergänzte eine künstlerische Perspektive die Darstellung.

Die Ausstellung im Museum der Niederrheinschen Seele lief vom 22.10.2014 bis zum 11.02.2015.