Grevenbroicher Gesichter – Jüdisches Leben in unserer Stadt

Ausgrenzung, Verfolgung, Vernichtung: Mehr als 230 Grevenbroicher Bürgerinnen und Bürger wurden Opfer des NS – Rassewahns. In den Ghettos von Riga, Lodz und Theresienstadt und im Vernichtungslager Auschwitz verliert sich ihre Spur.

Grevenbroicher Gesichter

Allein in Auschwitz wurden mehr als 30 Grevenbroicher aus fast allen heutigen Stadtteilen, darunter Max Hirtz, dessen Vater Adolph Hirtz langjähriges Mitglied des Grevenbroicher Stadtrates war und Elfriede Katz, Ehefrau des Viehhändlers Alexander Katz, Opfer der staatlich gelenkten Vernichtungspolitik der Nationalsozialisten.

Grevenbroicher Gesichter

Die Ausstellung „Grevenbroicher Gesichter. Jüdisches Leben in unserer Stadt“, die von Februar bis April 2008 im Museum Villa Erckens gezeigt wurde, erinnerte an vierzehn Familien aus Grevenbroich-Stadtmitte sowie aus Elsen, die in biographischen Porträts, ergänzt um historische Dokumente und Fotos aus dem Stadtarchiv sowie um Leihgaben Grevenbroicher Bürger, vorgestellt wurden.