Ausstellung vom 04. Dezember 2022 bis zum 05. März 2023
Von Sehnsüchten, Träumen und Ängsten und über nicht immer reibungslose Begegnungen mit der Welt der Erwachsenen erzählt Margarete Schopen-Richter in ihren Texten sowie den ausgestellten Objekten aus der Alltagswelt eines landwirtschaftlichen Betriebes. Auch der Blick des evangelischen Mädchens, das auf dem Schulhof den dicken weißen (Grenz-)Strich erlebte, der katholische und evangelische Schülerinnen bzw. Schüler voneinander trennte, wird sensibel eingefangen. Und der Stoßseufzer, der Großmutter, die durchaus eine Hauptrolle in diesem persönlichen niederrheinischen Erinnerungsbuch spielt, ist Titelgeber der Ausstellung „Jömmich nee…“, was uns zu unserem ripuarischen Dialekt und damit geradewegs nach Köln zurückführt, denn „Jömmich“ ist die kölsche Form des „O jemine“ und leitet sich von der christlichen Gebetsformel „O Jesu Domine“ ab.

