Ausstellung vom 20. Juni bis zum 08. September 2024
Gleich fünf regionale Künstlerinnen und Künstler sind in diesem Sommer 2024 im Rahmen der Wechselausstellung FLOWERS in der Villa Erckens vertreten. Deren jeweilige Herangehensweise an das Thema „Blumen“ könnte unterschiedlicher und somit im Gesamtüberblick spannender kaum sein.
Ursula Gabler, Künstlerin und Mitbegründerin der Grevenbroicher Künstlergruppe Villa Erckens, arbeitet als Dozentin für keramische Arbeiten sowohl im Kinder- und Jugend- als auch im Erwachsenenbereich. Für sie steht diesmal die Margerite im Fokus, mit der sie ein regelrechtes Blumenmeer geschaffen hat. „Ich liebe an meiner Arbeit die Freiheit, keramische Objekte und Skulpturen nach eigenen Entwürfen zu entwickeln und zu fertigen. Ich liebe es, dabei mit verschiedenen Grundstoffen wie Ton, Glas, Metall und Oxyden zu spielen und zu experimentieren.“
Die Neusser Künstlerin Ursula Helene Neubert studierte von 2010 bis 2014 Malerei und Grafik an der Freien Akademie Rhein/Ruhr Krefeld und ist seit 2018 Mitglied in der Produzentengalerie Judtih Dielämmer in Grevenbroich. „Ausgangspunkte meiner Malerei sind meist Stillleben oder Landschaften. Die von mir wahrgenommene Wirklichkeit wird in ein Farbenspektrum übertragen. Blumenstillleben z.B. werden zu abstrahierten Gemälden, zu einem Feuerwerk an Farben.“ Von ihr werden unter anderem Malereien von Mohn und Anemonen sowie getrocknete Blüten im Museum zu sehen sein.
Matthias Hintz († 2023) studierte unter anderem an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein (Halle/Saale) Metallbildhauerei sowie an der Kunstakademie Düsseldorf Stein- und Holzbildhauerei. Dort war er Meisterschüler von Prof. Uecker. In Grevenbroich ist er insbesondere durch seine „Pappelmänner“ bekannt, die heute am Erftufer auf der Stadtparkinsel zu finden sind. Einige seiner Skulpturen aus Makrolon werden innerhalb der Ausstellung präsentiert.
Der in Jüchen geborene und später in Grevenbroich lebende Künstler Theo Wolff († 1976), der schon in jungen Jahren als Dekorationsmaler bei seinem Onkel in Brüssel tätig war und seine Ausbildung an der Kölner Kunstgewerbeschule abschloss, ließ sich unter anderem von den betörenden Erftlandschaften seiner Heimat inspirieren. Einige seiner schönsten Gemälde sind Teil der Wechselausstellung.
Der fünfte Künstler im Bunde, dessen Werke die Ausstellung FLOWERS ergänzen – Anatol († 2019, ein gelernter Schmied) – studierte unter Joseph Beuys an der Düsseldorfer Kunstakademie und arbeitete bis zu seinem Tod auf der Museumsinsel Hombroich. Ausgestellt wird beispielsweise sein „Frauenakt mit Mohn“.

