Musikalischer Jahresausklang in der Villa Erckens

Freitag. 16. Dezember 2022 um 20 Uhr

Das Bluegrass-Quartett vom Niederrhein spielt im Dezember beschwingte Old-Time-Klassiker, erdige Blues-Nummern sowie mitreißende Irish-Folk-Instrumentals und bringt damit zum Jahresende noch einmal eine richtig gute Stimmung in das Museum der Niederrheinischen Seele – seien Sie dabei und genießen Sie den musikalischen Jahresausklang. 

Besetzung:
Veronika von Rüden (Fiddle, Vocals)
Rolf Heimann (Dobro, Harp, Guitar, Vocals, Mandolin)
Stefan Pelzer-Florack (Double Bass, Guitar, Vocals)
Ronald Jeurissen (Drums)

Eintritt: 14 Euro
Tickets & Reservierungen: stadt-grevenbroich.reservix.de oder 02181 / 608-656 und

“Licht und Freude” in der Villa Erckens

Sonntag, 11. Dezember 2022 um 15 Uhr

Kurz vor Weihnachten wird es noch einmal stimmungsvoll im Museum: Erich Theis (Klavier) wurde in Bukarest/Rumänien geboren. Der erste Klavierunterricht erfolgte bei Dumitru Milcoveanu und Gabriela Stepan. Er studierte bei Prof. Herbert Drechsel am Robert-Schumann-Institut in Düsseldorf. Es folgten Kurse bei Peter Feuchtwanger und Edith Picht-Axenfeldt. Seit 1986 unterrichtet er an der Musikschule Monheim. 1991 erhielt er einen Lehrauftrag an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf. Begleitet wird er an diesem Nachmittag von Kelly Kicken, geboren 1987 in den Niederlanden. Sie studierte Querflöte an den Konservatorien in Tilburg und Amsterdam mit pädagogischem (Bachelor) und künstlerischem (Master) Schwerpunkt. Im Jahr 2015 ist sie nach Deutschland gezogen und hat ihr Studium beim Orchesterzentrum NRW in Dortmund und Düsseldorf fortgesetzt. 2018 absolvierte sie ihren Masterstudiengang Orchesterspiel. Kelly spielt als Flötistin beim Landespolizeiorchester und beim Ensemble „Die Rheinflöten“. Auch wird sie regelmäßig von verschiedenen Orchestern und Ensembles in NRW eingeladen.

Dargeboten werden Werke von Schubert, Godard, Fauré, Bach und Mozart.

Eintritt: 12 Euro
Infos & Tickets: 02181 / 608-656 oder
sowie unter www.stadt-grevenbroich.reservix.de und an der Museumskasse zu den Öffnungszeiten

“Sing mit Johannes Brand”

Donnerstag, 24. November 2022 um 19 Uhr

Mitsingen ist an diesem Abend im Museum ausdrücklich erwünscht: Johannes Brand singt mit dem Publikum Schlager, Songs und Evergreens. Die Texte werden per Beamer an die Wand projiziert, so dass alle musikalischen Teilnehmer*innen bestens ausgerüstet sind.

Eintritt: 12 Euro
Tickets:  über RESERVIX oder an der Museumskasse zu den Öffnungszeiten sowie per E-Mail unter

Es weihnachtet sehr – der Weihnachtsmarkt 2022

Samstag 26. November von 13 bis 17 Uhr und Sonntag 27. November 2022 von 11 bis 17 Uhr

Nur wenige Wochen bis zum Weihnachtsfest und wer noch auf der Suche nach festlicher Dekoration und ganz besonderen Geschenken ist, sollte am ersten Adventswochenende auf jeden Fall im Museum vorbeischauen, denn: Auch in diesem Jahr kehrt wieder ein ganz besonderer Weihnachtszauber im Erdgeschoss der Villa Erckens ein. Entdecken Sie Schönes und entzückend Handgemachtes für die Advents- und Weihnachtszeit. Der Förderverein und das Museumsteam freuen sich auf Ihren Besuch.

Eintritt: 1,50,- €
Infos: 02181 / 608-656 und

Neue Sonderausstellung in der Villa Erckens: Jömmich nee …

Sonntag, 04. Dezember 2022 bis Sonntag, 05. März 2023

Am 04. Dezember 2022 öffnet eine neue Sonderausstellung der Künstlerin Margarete Schopen-Richter ihre Tore im Museum der Niederrheinischen Seele, Villa Erckens. Unter dem Titel Jömmich nee … werden den Besucherinnen und Besuchern Malereien, Collagen und Installation präsentiert, die in manch einem zahlreiche und womöglich längst vergessen geglaubte Erinnerungen wecken werden.

“Margarete Schopen-Richter ist eine Sammelnde, eine Bewahrende. So habe ich sie jedenfalls kennengelernt, als sie in der Galerie Schloss Neersen in Willich, informelle Malerei , Collagen (,Bilder) und Installationen ausstellte. […] Berührend vor allem ihre Installationen von alten Dingen, Möbelstücken, Überbleibseln, Resten, Bruchstücken, Fetzen – Kleinigkeiten oft, arrangiert und in Beziehung gesetzt – zueinander, zu sich als Künstlerin, zu uns als Betrachtende. Mit jedem dieser Artefakte sind Erinnerungen verbunden; Erinnerungen an das einstige Zuhause, das infolge des Braunkohletagebaus längst nicht mehr existiert; Erinnerungen an das meist als ärmlich empfundene bäuerliche Leben in der Nachkriegszeit, an Situationen und Begegnungen, an die Familie, Verwandte, an Menschen, die ihr begegneten. Margarete Schopen-Richter sammelt und bewahrt all diese Erinnerungen, aber auch die damit verbundenen Gefühle wie Verletztheit, Scham, Trauer, Glück, die in der Vergangenheit  auf ihr lasteten. die bis heute noch teils auch auf ihr lasten. Lange fehlten ihr die Worte für all das, wie sie selbst einmal sagte. Nun hat Margarete Schopen-Richter Worte gefunden und versteht es, auch damit zu berühren […]”, so schreibt Katharina Salice-Stephan M.A. in ihrem Vorwort der ausstellungsbegleitenden Publikation Jömmich nee … über die Künstlerin.
Diese enthält mehr als 50 kleine Geschichten von den Lebensumständen in den 1950er-Jahren: “[…] von einer verschwundenen Heimat, von Orten, Plätzen, Flecken, die es längst nicht mehr gibt; von einer Zeit, die vergangen ist und dabei doch noch so gegenwärtig sein kann. […] Jömmich nee … Man glaubt den tiefen Seufzer der Oma zu hören, schaudert unter ihrem tadelnden Blick, ihrer unversöhnlichen Haltung, wie sie die junge Enkelin empfindet. Wir spüren die Sehnsucht des kleinen Mädchens nach Anerkennung, ihre Scham wegen des vermeintlich ärmlichen Lebens auf dem Hof, erleben ihre Demütigung der öffentlichen Rüge im Kindergarten. Ebenso durchleben wir mit der Autorin aber auch die unbeschwerten Momente des Glücks und tiefer Zufriedenheit, wenn es zum Beispiel nach Ablieferung der Ernte Quarkbrote mit Omas selbstgebackenem Brot und frischem Rübenkraut gibt […]. In ihren Texten bedient sich Margarete Schopen-Richter der Sprache ihrer Kindheit, ihres Zuhauses, ihrer Heimat. […] Ganz zu schweigen vom Utzerother Platt.”

Die Ausstellungseröffnung findet am 04. Dezember 2022 um 12 Uhr statt. Anschließend kann die Ausstellung bis zum 05. März 2023 im Museum Villa Erckens besichtigt werden.

Öffnungszeiten:
Mi., Do., Sa. und So. jeweils von 13 Uhr bis 17 Uhr
Fr. von 09 Uhr bis 13 Uhr

Ausstellungsbegleitende Lesungen im Museum:
Sonntag, 11.12.2022 um 14.30 Uhr / Eintritt: 4 €
Sonntag, 08.01.2023 um 14.30 Uhr / Eintritt: 4 €
Sonntag, 29.01.2023 um 14.30 Uhr / Eintritt: 4 €
Sonntag, 12.02.2023 um 14.30 Uhr / Eintritt: 4 €
Sonntag, 05.03.2023 um 14.30 Uhr / Eintritt: 4 €

Infos: 02181-608656 oder
Web: www.maschori.de

Foto: Margarete Schopen-Richter

Die Publikation wurde gefördert von:

 

 

 

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