Darf’s ein wenig Kultur extra sein?

28.01.2023 / 25.02.2023 / 21.10.2023 / 18.11.2023 & 16.12.2023 jeweils um 20 Uhr

Nessi Tausendschön (Foto: Carsten Bockermann)

Seit vielen Jahren präsentiert die Reihe “Kultur extra” des Fachbereichs Bildung und Kultur der Stadt Grevenbroich im Pascal Gymnasium ein ebenso hochkarätiges wie unterhaltsames Comedy- und Polit-Kabarett Programm. Im kommenden Jahr dürfen sich die Besucherinnen und Besucher wieder auf wunderbare Gäste auf der Bühne der Schulaula freuen.

Den Anfang macht am 28. Januar 2023 die Kabarettistin Nessi Tausendschön mit ihrem Programm “30 Jahre Zenit – Operation Goldene Nase“. An diesem Abend geht es um elegantes, kluges und schönes Hadern mit den großen, aber auch mit den kleinen Themen des Lebens. Scheitern als Schanze, Erfolg durch Zufall, Glück als Resultat kontinuierlichen Strebens nach Erkenntnis: “Nessi hat als Kabarettistin eine Zunge wie eine Reitpeitsche, als Sängerin aber eine Stimme wie ein Engel. Eine wunderbare Kombination.” Am 25. Februar 2023 werden dann MAYBEBOP mit ihrem “best off – 20 Jahre” eine fulminante musikalische Show auf die Bühne des Pascal Gymnasiums bringen: Die Jungs suchen ständig nach neuen Herausforderungen, um sich bei Laune zu halten und das Publikum zu überraschen. Es gibt kein Drehbuch, jeder Abend ist unverbraucht und einzigartig, jede Konzertminute feiert den Moment. Alles, nur kein Stillstand. Das erklärte Ziel: Los! MAYBEBOP macht übrigens a cappella.

Nach der Sommerpause gastieren am 21. Oktober 2023 Storno mit ihrer “Inventur 2023” in Grevenbroich. Während in Deutschland die Masken fallen, wollen Storno in der Meinungsküche für fröhliches Stoßlüften sorgen. Genug Stoff scheint es dafür allemal zu geben, wie erste Einblicke zeigen: “Wenn ein deutscher Altkanzler beim russischen Obertroll als Furzknoten im Rektum arbeitet und Putin mit botoxischem Lächeln seinen Vernichtungskrieg Spezialoperation nennt, Schulden jetzt Sondervermögen heißen und die Realität im Geschwurbel verdampft, macht die Ampel das einzig Richtige: Die Legalisierung von Cannabis durch Özdemir, Deutschlands oberstem Hänfling.” Im Anschluss, am 18. November 2023, schaut dann Jürgen Becker mit seinem Programm “Die Ursache liegt in der Zukunft” bei Kultur extra vorbei. Er hat Großes vor: “Da recherchieren wir dann  genau, was die Welt zusammenhält, wenn sie auseinanderfällt – und wie es sich für alle so richtig rechnet, sie jetzt zu retten. Humor lüftet durch, hält das Zeitfenster auf Kipp und macht den Chancen Avancen.” Und er ist sich sicher: “Am Ende wird es doch ein schöner Abend geworden sein, wir werden nach Hause gehen und denken: Da geht noch was!”

Zum Schluss der Saison, am 16. Dezember 2023, betritt noch Wilfried Schmickler die Bühne und lässt an einer Sache keinen Zweifel: “Es hört nicht auf”. Seit 44 Jahren ist er ein Reisender in Sachen Verfreundlichung der Welt und tut, was er kann – seriös unterhalten, gut gelaunt rumnörgeln, abendfüllend aufheitern: MitText-Kaskaden, Schmäh-Tiraden und Spott-Gesängen, die immer mal wieder angereichert werden mit dem Zwischenton der Poesie.

Alle fünf Veranstaltungen sind zum günstigen Abo-Preis mit Platzgarantie buchbar:
Preisgruppe 1   /   Reihe 1 – 7   /   104,00 €
Preisgruppe 2   /   Reihe 8 – 11   /   94,00 €
Preisgruppe 3   /   Reihe 12 – 14   /   84,00 €

Infos und Abo-Buchung: 02181 / 608-658 oder

Einzelkarten: 24 Euro / Erhältlich über RESERVIX oder an der Museumskasse zu den regulären Öffnungszeiten sowie per E-Mail an

 

“Vorhang auf!” – Das Programm für die neue TiM-Saison 2023 steht fest

Am Donnerstag, 09. Februar 2023 um 20 Uhr beginnt mit “HAMLET! (leicht gekürzt)” die neue Saison der bekannten Veranstaltungsreihe „TiM – Theater im Museum“ in der Villa Erckens. Geboten wird ein ebenso unterhaltsames wie abwechslungsreiches Programm, das für jeden Geschmack etwas bereithält.

Im kommenden Jahr geben sich auf der Theaterbühne im Museum der Niederrheinischen Seele zahlreiche bekannte Persönlichkeiten die Klinke in die Hand: Nach einem “Kurzauftritt” von Shakespeares Hamlet im Februar schaut “Die Knef” im April in der Villa Erckens vorbei, bevor Carl-Ludwig Weinknecht im Mai für eine lyrische Erschütterung sorgt. Im November dreht sich dann alles um starke Frauen aus der Wissenschaft, die es endlich mal zu würdigen gilt. Zuletzt dürfen sich die Besucherinnen und Besucher im Dezember auf eine wunderbare musikalische Lesung zur “Grande Dame” Marlene Dietrich freuen.

Neben den vier hochkarätigen Aufführungen des Rheinischen Landestheaters Neuss gastiert die talentierte Schauspielerin Anke Jansen als Hildegard Knef mit ihren Musikern in Grevenbroich.

Ein Abonnement für alle fünf Veranstaltungen ist zu einem vergünstigten Preis von 52,00 € in der Villa Erckens erhältlich. Zusätzlich zum Abo erhalten Sie außerdem eine Eintrittskarte für einen Museumsbesuch gratis. Einzelkarten für die Veranstaltungen kosten zwischen 12 und 15 Euro (ermäßigt für Schüler/Studenten/Ehrenamtskarte 6 bzw. 8 Euro).

Spielort ist weiterhin das Museum der Niederrheinischen Seele – Villa Erckens. Abo- und Kartenreservierungen können ab sofort bei Reservix  und unter 02181/608-656 oder erfolgen.

Hier geht’s zum Programm: Flyer_TiM_2023

“TiM-Theater im Museum” wird gefördert durch den Rhein-Kreis Neuss.

Hinweis: Aufgrund der noch andauernden Corona-Pandemie können sich Programmänderungen ergeben.

Quellennachweis:
Fotos Hamlet & Carl-Ludwig Weinknecht von Simon Hegenberg / Icons Rheinisches Landestheater von Ralf Puder / Foto Anke Jansen & Musiker von Lukas Grey

Neue Sonderausstellung in der Villa Erckens: Jömmich nee …

Sonntag, 04. Dezember 2022 bis Sonntag, 05. März 2023

Am 04. Dezember 2022 öffnet eine neue Sonderausstellung der Künstlerin Margarete Schopen-Richter ihre Tore im Museum der Niederrheinischen Seele, Villa Erckens. Unter dem Titel Jömmich nee … werden den Besucherinnen und Besuchern Malereien, Collagen und Installation präsentiert, die in manch einem zahlreiche und womöglich längst vergessen geglaubte Erinnerungen wecken werden.

“Margarete Schopen-Richter ist eine Sammelnde, eine Bewahrende. So habe ich sie jedenfalls kennengelernt, als sie in der Galerie Schloss Neersen in Willich, informelle Malerei , Collagen (,Bilder) und Installationen ausstellte. […] Berührend vor allem ihre Installationen von alten Dingen, Möbelstücken, Überbleibseln, Resten, Bruchstücken, Fetzen – Kleinigkeiten oft, arrangiert und in Beziehung gesetzt – zueinander, zu sich als Künstlerin, zu uns als Betrachtende. Mit jedem dieser Artefakte sind Erinnerungen verbunden; Erinnerungen an das einstige Zuhause, das infolge des Braunkohletagebaus längst nicht mehr existiert; Erinnerungen an das meist als ärmlich empfundene bäuerliche Leben in der Nachkriegszeit, an Situationen und Begegnungen, an die Familie, Verwandte, an Menschen, die ihr begegneten. Margarete Schopen-Richter sammelt und bewahrt all diese Erinnerungen, aber auch die damit verbundenen Gefühle wie Verletztheit, Scham, Trauer, Glück, die in der Vergangenheit  auf ihr lasteten. die bis heute noch teils auch auf ihr lasten. Lange fehlten ihr die Worte für all das, wie sie selbst einmal sagte. Nun hat Margarete Schopen-Richter Worte gefunden und versteht es, auch damit zu berühren […]”, so schreibt Katharina Salice-Stephan M.A. in ihrem Vorwort der ausstellungsbegleitenden Publikation Jömmich nee … über die Künstlerin.
Diese enthält mehr als 50 kleine Geschichten von den Lebensumständen in den 1950er-Jahren: “[…] von einer verschwundenen Heimat, von Orten, Plätzen, Flecken, die es längst nicht mehr gibt; von einer Zeit, die vergangen ist und dabei doch noch so gegenwärtig sein kann. […] Jömmich nee … Man glaubt den tiefen Seufzer der Oma zu hören, schaudert unter ihrem tadelnden Blick, ihrer unversöhnlichen Haltung, wie sie die junge Enkelin empfindet. Wir spüren die Sehnsucht des kleinen Mädchens nach Anerkennung, ihre Scham wegen des vermeintlich ärmlichen Lebens auf dem Hof, erleben ihre Demütigung der öffentlichen Rüge im Kindergarten. Ebenso durchleben wir mit der Autorin aber auch die unbeschwerten Momente des Glücks und tiefer Zufriedenheit, wenn es zum Beispiel nach Ablieferung der Ernte Quarkbrote mit Omas selbstgebackenem Brot und frischem Rübenkraut gibt […]. In ihren Texten bedient sich Margarete Schopen-Richter der Sprache ihrer Kindheit, ihres Zuhauses, ihrer Heimat. […] Ganz zu schweigen vom Utzerother Platt.”

Die Ausstellungseröffnung findet am 04. Dezember 2022 um 12 Uhr statt. Anschließend kann die Ausstellung bis zum 05. März 2023 im Museum Villa Erckens besichtigt werden.

Öffnungszeiten:
Mi., Do., Sa. und So. jeweils von 13 Uhr bis 17 Uhr
Fr. von 09 Uhr bis 13 Uhr

Ausstellungsbegleitende Lesungen im Museum:
Sonntag, 11.12.2022 um 14.30 Uhr / Eintritt: 4 €
Sonntag, 08.01.2023 um 14.30 Uhr / Eintritt: 4 €
Sonntag, 29.01.2023 um 14.30 Uhr / Eintritt: 4 €
Sonntag, 12.02.2023 um 14.30 Uhr / Eintritt: 4 €
Sonntag, 05.03.2023 um 14.30 Uhr / Eintritt: 4 €

Infos: 02181-608656 oder
Web: www.maschori.de

Foto: Margarete Schopen-Richter

Die Publikation wurde gefördert von:

 

 

 

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Datenschutzerklärung
zurück nach oben