Mittwoch, 19. Februar bis Sonntag, 18. Mai 2025
Im Februar öffnet eine neue Wechselausstellung im Erdgeschoss des Museums der Niederrheinischen Seele ihre Tore: Unter dem Titel „RETROSPEKTIVE“ stehen die vielseitigen Schaffensphasen des 2023 verstorbenen Künstlers Matthias Hintz aus Hülchrath im Mittelpunkt.
Der 1959 in Merseburg/Saale geborene Künstler studierte zunächst bei Prof. Ohme an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle/Saale und beendete sein Studium 1989 als Meisterschüler bei Prof. Uecker an der Kunstakademie Düsseldorf. Matthias Hintz war mit seinen künstlerischen Arbeiten stets auf Spurensuche nach „dem Menschen in den Dingen“. So entstanden während seiner Schaffenszeit faszinierende Holzdrucke, Malereien, Grafiken, Collagen, Wachsobjekte sowie Skulpturen aus Holz und bizarr anmutende Daten-Skulpturen. Eine facettenreiche Auswahl seiner Werke wird zwischen dem 19. Februar und dem 18. Mai 2025 im Museum Villa Erckens zu sehen sein. Darüber hinaus können die Exponate auf Anfrage käuflich erworben werden.
Unvergessen bleiben im Grevenbroicher Raum vor allem die „Pappelmänner“ von Matthias Hintz: Das so genannte „Rheinische Element“ war eine Zusammenarbeit der Landesgartenschau Grevenbroich/Bundesland NRW mit der Bundesgartenschau Cottbus/Bundesland Brandenburg im Jahr 1995 unter der Schirmherrschaft des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog. Vom Zentrum der Landesgartenschau Grevenbroich versanken die Pappeln in der örtlichen Erft und tauchten in der Spree am Randgebiet der Stadt Cottbus wieder auf, um so ihren Weg in das Zentrum der Bundesgartenschau zu finden. Damit sollten symbolisch die Ähnlichkeiten und die Verbundenheit beider Braunkohleregionen, der westlichsten wie der östlichsten, in Deutschland dokumentiert werden. 2019 fertigte Matthias Hintz erneut eine Gruppe dieser im Volksmund „Pappelmänner“ genannten Objekte und setzte sie an das Erftufer der Stadtparkinsel, gleich gegenüber des Museums Villa Erckens, wo sie noch heute verweilen.
Die Vernissage findet am Mittwoch, 19. Februar um 19 Uhr statt, der Eintritt zur Eröffnung ist frei. Während des Ausstellungszeitraumes gelten die regulären Eintrittspreise des Museums.
Öffnungszeiten:
Mi | Do | Sa | So von 13.00 bis 17.00 Uhr und Fr von 09.00 bis 13.00 Uhr
